Schüchternheit ist eine Flirtbremse

Schüchternheit, an und für sich eine eher "anspornende Sache" im Alltag, wird für sehr viele Menschen zum Problem, wenn ein Flirt in der Luft liegt. Dann blockieren verschiedene Flirtbremsen auf mehreren Ebenen (kognitiv, emotional, motorisch) gleichzeitig den Annäherungsprozess.BildNegativ wirken sich vor allem der obligatorische Kloß im Hals, die allgemeine Beklemmung und das Erröten aus - aber nur aus Sicht des Betroffenen, wie wir gleich sehen werden. Der bekannte Angstforscher Borwin Bandelow hat vor Kurzem ein Buch über Schüchternheit veröffentlicht, das sich mit dem Phänomen ausgiebig beschäftigt.

Schüchterne unterliegen vielen Wahrnehmungsfehlern, von denen sie selbst nichts wissen. Wer unter einer Sozialen Phobie leidet - das trifft auf die meisten Schüchternen zu - fühlt sich ständig beobachtet, kritisiert, bewertet. Die Soziale Phobie hat viele Ursachen: eine davon ist wahrscheinlich genetisch bedingt, aber auch ein traumatisierendes Erlebnis in der frühen Kindheit oder die Trennung der Eltern kann zur Entwicklung von sozialen Ängsten beitragen. Bandelow ist übrigens ein Verfechter der Vererbungslehre. Doch selbst eine starke angeborene Komponente ist kein lebenslanges Schicksal.

Um einen Flirt genießen zu können, müssen Schüchterne sich zunächst bewusst machen, dass Anerkennung von anderen für das eigene Seelenleben unabdingbar ist. "Wir sind auf Beziehungen programmiert", sagt beispielsweise der bekannte Humanwissenschaftler Joachim Bauer. Glückshormone werden demnach ausgeschüttet, und das vor allem beim Flirten.

Und weiter: Auch die typisch negativen Selbstzuschreibungen wie etwa "Man sieht mir meine Unsicherheit total an" müssen umgedeutet werden, denn laut Studien trifft diese Annahme gar nicht zu! Auf der anderen Seite wird sogar das allseits gefürchtete Erröten vom Gesprächspartner, wenn es denn überhaupt einmal bemerkt wird, eher als "goldig" oder "süß" interpretiert - und eben nicht als peinlich angesehen.

Betreffende können außerdem ihre Schüchternheit überwinden, indem sie Small Talk im Alltag gezielt suchen und führen, etwa mit der Verkäuferin in der Bäckerei, mit der Mitarbeiterin des Solariums oder Fitnessstudios. Dadurch werden soziale Ängste abgebaut. Und: Das Gehirn speichert die Erfolgserlebnisse ab, und dann kann der nächste Flirt wahrscheinlich eher genossen werden, weil die Furcht durch die "Übungen" zuvor runtergeregelt wird. Ganz abstreifen kann man soziale Ängste natürlich nicht...

Quelle: www.elitepartner.de/km/magazin

Flirten am Arbeitsplatz

Viele Beziehungen entstehen am Arbeitsplatz, immerhin circa 20 Prozent. Das heißt natürlich, dass dort ausgiebig geflirtet wird. Dafür gibt es viele Gründe. BildDer Arbeitsplatz ist natürlich der Platz der Begegnung. Im Büro arbeiten über einen längeren Zeitraum hinweg die Geschlechter miteinander (und erwiesenermaßen auch gegeneinander, aber das ist ein anderes Thema). Und dass man über die beruflichen Themen, oder, kommunikationspsychologisch ausgedrückt, über die Verständigung auf der Sachebene auch dann und wann "beziehungsmäßig" aktiv wird, versteht sich von selbst. Schließlich sind wir alle nur Menschen.

In der Rheinpfalz wird das Thema "Liebe am Arbeitsplatz" aufgegriffen. Dieses Thema ist - wie auch die Angelegenheit "Flirten am Arbeitsplatz" - zweischneidig. Für beides gilt nämlich: Die Chefetage ist oft not amused, sollte sie von etwaigen tiefer gehenden Flirts per Flurfunk in Kenntnis gesetzt werden. Denn sie ist oft der Meinung, dass (a) die Betreffenden nicht mehr 100% auf die Arbeit konzentriert seien und (b) im Falle von Konflikten das Betriebsklima vergiften könnten. Am letzteren Punkt ist sicher was dran. Auf der anderen Seite lassen sich Flirts gar nicht verhindern, sie machen uns schließlich auch zu dem, was wir sind. Das heißt, Sie können getrost auf einige vorteilhafte Rahmenbedingungen im Büro zurückgreifen und ein bisschen schäkern. Wenn Sie so wollen, ist der Flirt das Salz in der Suppe des Arbeitslebens.

Hier einige Flirttipps:

1. Setzen Sie bereits beim Betätigen der Stechuhr ein Lächeln auf, das sorgt für einen guten Ersteindruck.

2. Fragen Sie gezielt Ihr attraktives Gegenüber um Rat bei diesem oder jenen Arbeitsschritt; vergessen Sie nicht, sich bei entsprechender Reaktion höflich zu bedanken!

3. In Bezug auf interne Memos und E-Mails gilt: Streuen Sie doch mal ein Kompliment wie dieses ein: "Sie bereichern unser Team. Weiter so!"

4. Verabreden Sie sich doch mal auf eine unverfängliche Art mit Ihrem Flirt in spe für die Mittagspause.

5. Eine nette Bemerkung zu ihrem/seinem Outfit wird eine entsprechende Reaktion provozieren.

Quelle: www.elitepartner.de/km/magazin

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